Fotos in PowerTraxx

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Unsere Foto-Funktion erlaubt es, den hochgeladenen Tracks Fotos zu hinterlegen. Es gibt zahlreiche Anwendungen hierfür:

  • Viele meiner Radsportkollegen machen unterwegs Fotos mit ihren Smartphones: An exponierten Stellen der Route (bevorzugt Pässen natürlich), während der Pause im Cafe. Einzelne Akrobaten schaffen es auch, Bilder der Gruppe während der Fahrt aufzunehmen ;-)
  • MTB-Routen führen oft durch Gebiete von besonderem landschaftlichem Reiz: Klar, dass dies auf Fotos festgehalten wird.
  • Zahlreiche Bilder am Ende einer Alpenüberquerung: Welches davon ist wo entstanden?
  • Marathon, RTF, Rennsport: Viele professionelle Fotografen tummeln sich an den Strecken, um die Teilnehmer einer Veranstaltung abzulichten – im Nachhinein werden die Bilder zum Kauf angeboten – viel zu schade, um auf der Festplatte zu verrotten.
  • Tourenfahrer markieren ihre Etappenziele, die sie unterwegs ansteuern.
  • Fotografen: Landschaftsfotografen legen viele Kilometer zurück, zu Fuß, auf dem Bike, auf Tourenskiern oder Schneeschuhen, um den perfekten “Spot” zu erreichen. Warum diese Touren und einzelne Fotos nicht verknüpfen?
Wohin mit den ganzen Fotos?
Jeder hat so seine Methode, seine Bilder in den Tiefen der Festplatte zu verstauen, mit mehr oder weniger Organisation. Aber was hilft es, wenn an einer Stelle die Fotos liegen, diese aber nicht mit den Aufnahmeumgebung verknüpft werden können?
Daher unsere Empfehlung, wenigstens die besten Bilder direkt in PowerTraxx an den entsprechenden Track zu koppeln. Die Tour wird “lebendig”: Der Erinnerungswert sowohl der Bilder als auch der Tour wird deutlich gesteigert, wenn beide in Kombination dargestellt werden können: Neben den Aufnahmen stehen Datum, Name der Tour, die Kartenansicht, die Wetterdaten uvm.
In welcher Auflösung werden die Fotos gespeichert?
Klar ist, dass wir derzeit die Auflösung begrenzen, um den technischen Aufwand (Speicher, Ladezeiten) zu begrenzen: Derzeit 1080 Pixel vertikal (vergleichbar Full HD) – unabhängig ob Hochformat oder Panoramafoto. Dies könnten wir ändern, wenn sich Interessenten finden, die Wert auf eine höhere Auflösung legen.
Woher kommen die Bilder:
  • Vom Smartphone
  • Aus jeder beliebigen Kamera
Welche Formate können hochgeladen werden
JPG und PNG.
Wie werden die Bilder dem Track zugeordnet
Über Zeitstempel und die entsprechende Zuordnung an die GPS-Koordinaten zu diesem Zeitpunkt. Liegt der Zeitstempel des Bildes außerhalb des Zeitfensters, das durch der Track vorgegeben wird, so wird das Bild an dem Startpunkt des Tracks zugewiesen – das Bild erscheint somit in jedem Fall in der Galerie, nur die Position in der Karte entspricht dann nicht mehr dem Aufnahmeort.
Mögliche Fehlerquellen bei der Zuordnung
Während Zeitstempel im GPS Empfänger und Smartphone zwangsweise korrekt gesetzt werden, müssen bei Kameras über das Systemmenü Zeit und Datum manuell eingestellt werden. Häufigster Fehler: Versatz einer Stunde durch Sommer / Winterzeitumstellung. Dazu kommt, dass die (ungenauen) Uhren der Kameras gerne auch mal einige Minuten Versatz haben – dies beeinträchtigt die genaue Zuordnung des Fotos zum Track. Also sollte man es sich zur Gewohnheit machen, vor jeder Tour Datum und Uhrzeit der Kamera zu kontrollieren. Sollte es dennoch zu Problemen kommen: Zeit und Datum der Aufnahme können auch im Nachhinein editiert werden (Photoeditoren wie Lightroom bieten hierfür sogar Batchfunktionen an).
Wie werden die Bilder hochgeladen
  • Aus der PowerTraxx-App heraus durch Zugriff auf die Bildbibliothek des jeweiligen Smartphones, entweder direkt im Anschluss an die Tour beim Synchronisieren, oder zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt:
iOS Simulator Screen Shot 12.06.2015 09.19.27
  • in der PowerTraxx Weboberfläche: Durch Drücken des Plus-Symbols im Register “Galerie” der Aktivitätenansicht (mit anschließendem Auswahldialog):
bilder_upload
Es ist somit völlig freigestellt, ob man die Tour mit dem Smartphone aufzeichnet und die Bilder (zeitversetzt) aus einer DSLR hochlädt, oder die Aufzeichnung per Garmin (oder anderem GPS Empfänger) vornimmt und Bilder vom Smartphone anschließend per PowerTraxx App (oder Web-Upload) hochlädt. Oder alles dem Smartphone überläßt. Oder auch nur mit der Weboberfläche arbeiten will. Unsere Empfehlung, um unter iOS Photos auf die Festplatte zu bringen: Die App Photosync (gerne verwendet in Kombination mit Dropbox beispielsweise).
Welche Zusatzinformation ergänzt PowerTraxx
In PowerTraxx werden die Bilder über den Aufnahmezeitpunkt zuerst dem Track zugeordnet, und darüber anschließend mit Karteninformationen verknüpft, um den Aufnahmeort zu markieren.
Welche Anzeigemöglichkeiten gibt es
Bilder erscheinen als Bildlaufleiste in einem eigenen Register, wenn die entsprechende Aktivität geladen wird, sei es im Web oder auf dem Smartphone. Der Mausklick auf eines der Bilder öffnet eine Diashow für die vollformatige Darstellung, in welcher die Bilder gescrollt werden können. Zu jedem Bild werden Zeitstempel und Ort der Aufnahme eingeblendet (hier kann ein Bild auch in den Papierkorb verschoben werden):
bildgalerie_mitTitel
In der Kartendarstellung aktiviert der unterste Button des Menüs am rechten Kartenrand die Einblendung der Bilder:
bild_in_karte_mitText
Dieses Foto beispielsweise wurde von einem Profifotografen beim Garmin Velothon Berlin 2015 aufgenommen und uns anschließend (nach Kauf) zugeschickt – ohne PowerTraxx wäre uns nicht mal klar, an welcher Stelle des Kurses das Foto entstanden ist. In der PowerTraxx Kartendarstellung sieht man nicht nur, dass es sich um das Teilstück Flughafen Tempelhof handelt, sondern man kann sogar die Linkskurve nachverfolgen, in welche die Fahrer, vom linken Bildrand kommend, beim Moment der Aufnahme einbiegen.
Bilder erscheinen in der Aktivitätenvorschau (App / Web):
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oder zufällig ausgewählt im Dashboard:
bilder_in_vorschau

 

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 Lauftraining – Trainingsprinzipien für den Laufanfänger

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Es gibt fünf wichtige Trainingsprinzipien, die der Laufanfänger berücksichtigen sollte. Diese sollten die Basis eines jeden Trainingsprogramms sein. Alle meine Trainingsprogramme sind auf diesen Prinzipien aufgebaut.

Prinzip Nr. 1

Schrittweises Heranführen an Trainingsreize

Das schrittweise Heranführen an Trainingsreize in Verbindung mit adäquaten Pausen bringt den Körper dazu, sich an neue Belastungen zu gewöhnen. Diese Anpassung passiert in den Zellen und setzt sich fort, solange es nicht zu Überlastungen kommt. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, Trainingsintensität und –umfang in einem vernünftigen Maße zu steigern.

Prinzip Nr. 2

Spezifität

Training sollte spezifisch auf die zu erwarteten Wettkampfergebnisse ausgerichtet sein. Art, Intensität und Dauer des Trainings muss eng mit den Trainingszielen verknüpft sein. Kurz gesagt: Wer schnell laufen möchte, muss schnelles Laufen trainieren.

Laufanfänger berichten häufig, dass sie in den ersten Wochen das geforderte Tempo als hart empfunden haben. Nach Wettkämpfen empfinden sie ihr Lauftempo aber häufig als leichter. Das zeigt die Wichtigkeit von Schnelligkeits- und Frequenztraining. Dies ist der Kernpunkt meiner Trainingsstrategie.

Marathonläufer müssen auch niemals 42 km im Training zurücklegen. Ich bin der Überzeugung, dass der Körper physiologisch, neuromuskulär und biomechanisch am besten auf die Marathonbelastung eingestellt wird, wenn annähernd im angepeilten Renntempo gelaufen wird.

Ich bevorzuge daher Unterdistanzläufe über 20-25 km in höherem Tempo gegenüber den superlangen, superlangsamen Stoffwechselläufen. Diese Grundlagen können nach meiner Auffassung ebenso gut und Gelenk schonend mit Crosstraining gelegt werden.

Prinzip Nr. 3

Individuelle Unterschiede

Laufanfänger werden schon bald herausfinden, dass sie unterschiedlicher auf Training reagieren als andere Sportler. Manche machen mit scheinbar gleichem Trainingsprogramm größere Fortschritte, andere kleinere. Die einen brauchen mehr Ruhepausen, andere können sich scheinbar unendlich belasten. Wiederum andere verkraften viele Schnelligkeitseinheiten oder immense Umfänge. Die Anatomie und Physiologie aller Menschen ist unterschiedlich. Daraus sollten wir lernen, immer nur unseren eigenen Leistungsstand und unsere eigene Entwicklung zu betrachten. Es werden immer andere schneller und erfolgreicher sein als wir, daher sollten wir eigene Maßstäbe entwickeln. Um unseren Fortschritt zu bewerten.

Prinzip Nr. 4

Abnehmende Leistungsfortschritte

Ein großer Vorteil des Trainingsanfängers ist, mit wenig Training bereits erhebliche Fortschritte zu erzielen. Mit großen Schritten klettert er auf der Erfolgsleiter nach oben. Je höher aber das Niveau des Athleten ist, desto geringer fallen die Leistungsfortschritte aus, desto mehr müssen Training und Wettkampf optimiert werden, um neue Bestzeiten zu erzielen. Optimale Wettkampfergebnisse werden jetzt nur noch mit viel Tempotraining erreicht, während ein Anfänger schon gute Ergebnisse mit Basistraining erzielt.

Prinzip Nr. 5

Kontinuität

Die Fortschritte, die mit dem Training erzielt wurden, verschwinden schnell wieder in der Versenkung, wenn nicht kontinuierlich weitertrainiert wird. Der Schlüssel zum Erfolg heißt „Kontinuität“. Anstatt sich für einige Wochen oder Monate übermotiviert auf ein Ereignis vorzubereiten, um dann völlig entkräftet und ausgebrannt wieder wochenlang das Training ruhen zu lassen, sollte der Läufer seine Energie gleichmäßig auf das gesamte Jahr verteilen, um langfristig die Früchte seines Fleißes zu ernten. Meine Trainingspläne sind auf ganzjähriges Training ausgerichtet. Mit ihrem 3 x wöchentlichen Training sind sie so konzipiert, dass sich der Läufer zu keinem Zeitpunkt körperlich oder mental überlastet fühlt und daher in der Lage ist, sein Training das ganze Jahr über durchzuhalten. Dabei gibt es natürlich auch Phasen, in denen nur mit geringerer Intensität trainiert wird und der Sportler Kraft schöpfen kann für die belastende Vorwettkampfphase.

 

Stephan Loew

Lifestyle-Weiden

 

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 Wie PowerTraxx Eure Höhendaten verbessert

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Höhendaten spielen im Sport eine sehr wichtige Rolle: Beispielsweise erkennt der Radfahrer in Straßen Steigungen, die für den Autofahrer noch flach erscheinen – klar: Er muss den Energieaufwand für die entsprechende Höhendifferenz persönlich aufbringen und spürt daher die kleinsten Anstiege. So ist es kein Wunder, dass neben Pulsaufzeichnungen speziell Höhendiagramme frühzeitig zum Standard bei Auswertungen von Sportaktivitäten angeboten wurden, und die Gerätehersteller sich seit Jahren bemühen, immer bessere Aufzeichnungen zu ermöglichen.
Dennoch gibt es Schwierigkeiten: Speziell bei den hochwertigen GPS-Empfängern, bei denen Höhendaten über barometrische Sensoren ermittelt werden, unterliegt dieses Höhensignal auch den wetter- und temperaturbedingten Luftdruckänderungen. Das führt u. U. dazu, dass am Ende der Tour eine andere Höhe angezeigt wird als beim Start (der Vorteil der barometrischen Messung ist eine schnelle Reaktion auf Höhenänderungen und die damit insgesamt höhere Genauigkeit, sowie auch die Unabhängigkeit vom GPS Signal).
Besitzer solcher Geräte kennen den Effekt, wenn ein Gerät einige Tage nicht benutzt wurde, zwischenzeitlich ein Wetterumschwung stattgefunden hat, oder eine Anreise zum Trainingslager die Höhenanzeige solcher Geräte völlig durcheinanderbringt: Nach dem Einschalten sind Abweichungen von 50 HM und mehr keine Seltenheit.
Zudem ist dem ganzen System eine Temperaturkompensation überlagert. Das erzeugt den Effekt, dass ein Empfänger, der in einer Trainingspause für einige Zeit der prallen Sonne ausgesetzt ist, ohne durch Fahrtwind gekühlt zu werden, bei der Abfahrt völlig andere Höhendaten anzeigt als bei Ankunft – wir beobachteten hier schon Schwankungen von bis zu 100 HM auf 1 Stunde. Und das auch bei den weit verbreiteten Empfängern des Marktführers im GPS Umfeld – wir haben es also mit Effekten zu tun, die herstellerübergreifend und systembedingt sind..
Das sieht dann nicht nur unschön aus, falls man, wie im Beispiel unten, plötzlich 30 Meter unter dem Meeresspiegel unterwegs ist: Rein rechnerisch sind auch Aufstieg, Abstieg, Maximalhöhe und Leistungsberechnung beeinträchtigt.
Ein weiteres Problem bei den barometrischen Empfängern ist das Kalibrieren – das Setzen der Starthöhe, die selten da ist, wo man sie gerne hätte. Smartphones sind hier im Vorteil, da sie Höhendaten aus Kartenmaterial beziehen. Nachteil bei diesem Verfahren: Die Qualität der Höhenänderungen während der Tour (bedingt durch Anstieg / Anstieg) ist durch ein relativ grobes Raster solcher Höhendaten nicht ganz so gut – das können die barometrisch aufgebauten Empfänger besser abbilden. Manche High End Smartphones haben daher auch schon die barometrische Messung an Bord.
Um diese durch Schwankungen des Luftdrucks bedingten Fehler zu korrigieren, haben wir im aktuellen PowerTraxx ein 3-stufiges Korrekturverfahren vorgesehen:
1) Im ersten Schritt korrigieren wir “Stufen”: Sprünge in der Höheninformation, wie sie gerne nach Pausen auftreten: Wir “verschieben” den Track ab der Stufe um den entsprechenden Versatz (wir haben beobachtet, dass der Versatz vom Empfänger über den Rest der Strecke beibehalten wird, daher wird auch die Korrektur entsprechend verrechnet).
2) Im zweiten Schritt wird untersucht, ob es sich um einen Rundkurs handelt. Falls ja, wird die Höhendifferenz Startpunkt im Vergleich zum Zielpunkt über die komplette Strecke verrechnet, so dass Anfang und Ende übereinstimmen – wir “kippen” sozusagen den Track.
3) Kalibrierung der Starthöhe: Diese Variante ist optional und erfordert, daß man an der Startposition einen Wegpunkt anlegt (über rechte Maustaste in der Kartendarstellung). Diesem Wegpunkt gibt man die (erforderliche) Höhenangabe (Wegpunkt-/Bearbeiten-Dialog). Von nun an wird jeder Track, der neue wie der bereits vorhandene, der beim Start in der Nähe (Radius: 150 Meter) dieses Wegpunktes liegt, auf die im Wegpunkt vorgegebene Höhe kalibriert. Da die Wegpunktbezeichnung in diesem Fall auch in die Trackbezeichnung einfließt, empfiehlt sich dieses Vorgehen immer dann, wenn mehrfach von derselben Position aus gestartet wird: Heimadresse, Trainingslager, typische Laufstrecke usw. Diese Technik empfehlen wir grundsätzlich, auch um die Wiedererkennung solcher Strecken (anhand einer sinnvollen Namensgebung) zu vereinfachen.
Bedingt durch dieses mehrstufige Korrekturkonzept sind die Aufzeichnungen in PowerTraxx  nun weitgehend unabhängig von Wetter- und temperaturbedingten Schwankungen mit einer sehr genauen Höheninformation ausgestattet.
Hier ein Beispiel (wir verzichten auf die Nennung des Geräts, mit dem  aufgezeichnet wurde – aus eigener Erfahrung im Umgang mit vielen Produkten können wir sagen: Es handelt sich um absolut typisches Verhalten und keinen Gerätefehler):
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Abbildung 1: Originaldaten aus dem Gerät, barometrische Messung: Höhe bei Abfahrt: -23 Meter, bei Ankunft, bedingt durch Luftdruckänderung während der Fahrt bzw. Anpassung der internen Gerätekalibrierung: -5 Meter.
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Abbildung 2: Nach der Korrektur in PowerTraxx, Höhe bei Abfahrt auf Wegpunkt kalibriert: 5 Meter (Korrektur um 28 Meter!), Höhe bei Ankunft ebenfalls 5 Meter. Auch deutlich genauere Erfassung der Maximalhöhe bei Kilometer 21.
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Abbildung 3: Originaldaten aus dem Gerät, Stufe bei Kilometer 21 etwa, bedingt durch Erwärmung des GPS Empfängers bei einer Fahrpause von 1 Stunde. Dieser Korrekturfehler beträgt etwa 80 Meter und wird vom Gerät bis Ankunft im Ziel (Rundkurs) beibehalten.
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Abbildung 4: Nach der Korrektur in PowerTraxx, der Fehler in der Stufe ist korrigiert. Auch deutlich genauere Erfassung der Maximalhöhe bei Kilometer 32, Höhe bei Ankunft liegt auf dem Niveau wie bei Abfahrt.
PowerTraxx nimmt diese Korrekturen automatisch beim Hochladen auf den Server vor. Damit wird vermieden,  solche Einstellungen unterwegs an seinem Gerät vorzunehmen, unter Sonneneinstrahlung das Display zu entziffern, oder unter Zeitdruck, wenn die Kumpels schon alle losfahren wollen, noch den Menüpunkt mit dem Höhensetup anzusteuern . . . einfach losfahren, um den Rest kümmern wir uns. Wir korrigieren dabei nicht nur das Höhenprofil: Wir setzen eine ganze Reihe von Filtern zur Qualitätsverbesserung der Aufzeichnung ein und werden in künftigen Blogbeiträgen nacheinander darauf eingehen: Leistungsmessung, Trainingsbelastung, Trittfrequenz, Herzfrequenz uvm.
Unsere Philosophie: Beim Training sollte man sich auf das Training konzentrieren, oder auf die Landschaft. Geniest den Fahrtwind und hört in Euren Körper – die Technik soll in dieser Phase in den Hintergrund rücken. Nach dem Training kann man sich mit der Auswertung befassen – versucht, nicht beides zu vermischen. “Konzentration auf das Wesentliche” würden wir in unserem modernen, oftmals überladenen Alltag dazu sagen. Entsprechend haben wir auch unsere App auf das Wesentlich reduziert, einschalten, starten, einige wichtige Kennzahlen für unterwegs, bei Ankunft Stopp. Nicht mehr. So lässt sich auch jeder GPS Empfänger bedienen, wenn man ihn einigermaßen sinnvoll konfiguriert. Was was man darüber hinaus für ein intelligentes Training benötigt, erfährt man auch nach dem Workout. Komplexe Berechnungen übernimmt der PowerTraxx  Server. Was wir nicht wollen ist die ständige Ablenkung durch GPS-Empfänger oder Smartphone auch noch im Training.

 

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 Einstieg in den Laufsport – Tipps von Stephan Loew

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Erste Schritte auf dem Weg zu einem Läufer (Foto: Max Zeus in Aktion).
Vor allem Laufanfänger sollten der Versuchung widerstehen, zu früh, zu oft, zu lang und zu schnell zu laufen. Sie sollten daher ein gut geplantes Trainingsprogramm absolvieren, das idealerweise mit Powertraxx ausgewertet und dokumentiert wird. Dazu ist der Einstieg Nofi-Lauf eine ideale Motivation. 
Meine Trainingspläne sind so konzipiert, dass Menschen über lange Zeit hinweg Freude am Laufen haben. Dies aber erfordert einen langsamen Formaufbau. Nur wer seinen Körper behutsam an neue Trainingsreize gewöhnt, beugt Verletzung, Übertraining und Burn-out vor. Verletzungen kommen besonders häufig unter Laufanfängern vor. Trainingseinsteiger sind nach ihren ersten großen Fortschritten so motiviert, dass sie immer schneller weitere Erfolge sehen wollen und in Gefahr geraten, ihre Trainingsumfänge zu schnell zu steigern. Ich möchte daher die Anfänger für ihre kleinen täglichen Fortschritte sensibilisieren. Diese führen über Wochen und Monate addiert zu großen Leistungsschüben. Laufanfänger sollten sich in Geduld üben und in längeren Zeiträumen denken. Anstatt gleich einen Halbmarathon oder Marathon anzustreben, sollten sie sich erst eine solide Basis antrainieren. Oft habe ich Laufanfänger, die innerhalb von sechs Monaten eine Marathonvorbereitung absolvieren wollen. Natürlich ist es zu schaffen, nach einigen Monaten Training einen Marathon durchzuhalten, eventuell mit einigen Gehpausen, doch ich rate davon ab, einen solchen Plan in Angriff zu nehmen. Stattdessen empfehle ich vielmehr, auf kürzeren Strecken (5 km, 10 km) zu beginnen und sich langsam an die längeren Streckenlängen heranzutasten. Dies ist der gesündere Weg, er bringt mehr Spaß am Training und enthält mehr Raum für  Erfolgserlebnisse. Sehr oft beginnen Trainingsprogramme für Anfänger mit einer Kombination aus Gehen und Laufen. Ich empfehle jedem Neueinsteiger, mit diesem Programm ins Training einzusteigen, auch wenn sie anfangs zu leicht erscheinen. Das Herz-Kreislauf-System mag den neuen Belastungen schnell gewachsen sein, doch der Sehnen-Band-Apparat braucht mehr Zeit, um sich anzupassen. Überlastungen sind in den ersten Wochen noch nicht zu spüren. Erst viel später kommt es zur Verletzung, die dann jegliches Training für lange Zeit unmöglich macht und für Frustrationserlebnisse sorgt. Daher ist es wichtig, eine solide Grundlage aufzubauen.
Wie so ein Grundaufbau aussieht erkläre ich im nächsten Blog.
 
Stephan Loew
Lifestyle-Weiden

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 Wie kommen meine Daten zu PowerTraxx

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In diesem Beitrag wollen wir wieder ein technisches Thema anschneiden: Wie bekomme ich meine Daten zu PowerTraxx hochgeladen. Angesprochen sind hier vor allem diejenigen, die für ihre Aufzeichnungen nicht unsere App, sondern einen der üblichen GPS-Empfänger (oder Sportuhren) verwenden: Garmin, Falk, Suunto, TomTom, Polar, CompeGPS, OSynce uvm.

Eine Liste kompatibler Geräte findet Ihr hier:
Da ich selber seit vielen Jahren hochzufriedener Garmin Nutzer bin, möchte ich diesen Daten-Upload einmal am Beispiel eines Garmin Edge 1000 zeigen (andere Garmin Geräte verhalten sich sehr ähnlich).
Was braucht Ihr: Den Empfänger, das dazu passende USB Kabel, Euren PC / Mac und natürlich Internet, für den PowerTraxx Zugang (als registrierter Benutzer).

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 Herzfrequenzverteilung

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Eine typische Herzfrequenzverteilung in PowerTraxx  (die Bereiche orientieren sich an der maximalen Herzfrequenz):

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Eine Besonderheit ist die mit dieser Verteilung verbundene Tabelle: Für jeden Bereich werden auch HF-Mittelwert, Leistungsdaten, Geschwindigkeit sowie zurückgelegte Entfernung angezeigt:

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Dass in diesem Beispiel (aus dem Skilanglauf) niedriger Puls und hohe Geschwindigkeit gemeinsam auftreten hat einen einfachen Grund: Abfahrten, in denen man den Ski laufen lässt und sich dabei erholt. Dass im Bereich der Maximalpulszahl die Leistung wieder leicht zurückgeht hängt damit zusammen, dass der Puls der Belastung “hinterherläuft” – während die Muskulatur übersäuert und die Leistung schon nachlässt, ist der Puls noch im Anstieg, um mit letzten Reserven auszugleichen.

Bereits in Vorbereitung: Beim Radsportler wird zukünftig auch die Entfaltung (zurückgelegte Distanz pro Kurbelumdrehung), und beim Läufer die Schrittweite für jeden Bereich berechnet und mit angezeigt. Wenn man diese Werte über die Saison verfolgt, wird man einen Anstieg beobachten: Mit steigendem Trainingsumfang vergrößern sich diese beiden Parameter, bei niedrigerem Puls. Daraus kann man sehr genau seinen Leistungsstand ablesen, viel genauer, als ein subjektiver Eindruck oder ein Gesamtdurchschnitt (Geschwindigkeit oder Leistung) es wiedergeben. Idealerweise gekoppelt mit der Segmentanalyse, die wir in einem weiteren Thema unseres Blogs vorstellen werden.

Natürlich kann man auch bis zum nächsten Rennen warten, um seinen Trainingsstand auszuloten: Der Grund für die Auswertung seiner Trainingsdaten besteht aber doch genau darin, seine Form bereits lange im Voraus zu kennen, bevor (!) es ernst wird, um rechtzeitig reagieren zu können – wobei “ernst” hier natürlich für jeden etwas anderes bedeutet: Für den einen ist es ein Lizenzrennen, für den anderen der Ötztaler Marathon, die Wochenendrunde im Freundeskreis oder einfach nur ein persönliches Ziel, das man sich gesetzt hat ohne irgend jemandem etwas beweisen zu müssen: Allein seinen “Motor” besser zu verstehen ist Grund genug, sich seine HF-Daten einmal näher zu betrachten.

 

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