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Einstieg in den Laufsport – Tipps von Stephan Loew

Erste Schritte auf dem Weg zu einem Läufer (Foto: Max Zeus in Aktion).
Vor allem Laufanfänger sollten der Versuchung widerstehen, zu früh, zu oft, zu lang und zu schnell zu laufen. Sie sollten daher ein gut geplantes Trainingsprogramm absolvieren, das idealerweise mit Powertraxx ausgewertet und dokumentiert wird. Dazu ist der Einstieg Nofi-Lauf eine ideale Motivation. 
Meine Trainingspläne sind so konzipiert, dass Menschen über lange Zeit hinweg Freude am Laufen haben. Dies aber erfordert einen langsamen Formaufbau. Nur wer seinen Körper behutsam an neue Trainingsreize gewöhnt, beugt Verletzung, Übertraining und Burn-out vor. Verletzungen kommen besonders häufig unter Laufanfängern vor. Trainingseinsteiger sind nach ihren ersten großen Fortschritten so motiviert, dass sie immer schneller weitere Erfolge sehen wollen und in Gefahr geraten, ihre Trainingsumfänge zu schnell zu steigern. Ich möchte daher die Anfänger für ihre kleinen täglichen Fortschritte sensibilisieren. Diese führen über Wochen und Monate addiert zu großen Leistungsschüben. Laufanfänger sollten sich in Geduld üben und in längeren Zeiträumen denken. Anstatt gleich einen Halbmarathon oder Marathon anzustreben, sollten sie sich erst eine solide Basis antrainieren. Oft habe ich Laufanfänger, die innerhalb von sechs Monaten eine Marathonvorbereitung absolvieren wollen. Natürlich ist es zu schaffen, nach einigen Monaten Training einen Marathon durchzuhalten, eventuell mit einigen Gehpausen, doch ich rate davon ab, einen solchen Plan in Angriff zu nehmen. Stattdessen empfehle ich vielmehr, auf kürzeren Strecken (5 km, 10 km) zu beginnen und sich langsam an die längeren Streckenlängen heranzutasten. Dies ist der gesündere Weg, er bringt mehr Spaß am Training und enthält mehr Raum für  Erfolgserlebnisse. Sehr oft beginnen Trainingsprogramme für Anfänger mit einer Kombination aus Gehen und Laufen. Ich empfehle jedem Neueinsteiger, mit diesem Programm ins Training einzusteigen, auch wenn sie anfangs zu leicht erscheinen. Das Herz-Kreislauf-System mag den neuen Belastungen schnell gewachsen sein, doch der Sehnen-Band-Apparat braucht mehr Zeit, um sich anzupassen. Überlastungen sind in den ersten Wochen noch nicht zu spüren. Erst viel später kommt es zur Verletzung, die dann jegliches Training für lange Zeit unmöglich macht und für Frustrationserlebnisse sorgt. Daher ist es wichtig, eine solide Grundlage aufzubauen.
Wie so ein Grundaufbau aussieht erkläre ich im nächsten Blog.
 
Stephan Loew
Lifestyle-Weiden
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