Wie kommen meine Daten zu PowerTraxx

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In diesem Beitrag wollen wir wieder ein technisches Thema anschneiden: Wie bekomme ich meine Daten zu PowerTraxx hochgeladen. Angesprochen sind hier vor allem diejenigen, die für ihre Aufzeichnungen nicht unsere App, sondern einen der üblichen GPS-Empfänger (oder Sportuhren) verwenden: Garmin, Falk, Suunto, TomTom, Polar, CompeGPS, OSynce uvm.

Eine Liste kompatibler Geräte findet Ihr hier:
Da ich selber seit vielen Jahren hochzufriedener Garmin Nutzer bin, möchte ich diesen Daten-Upload einmal am Beispiel eines Garmin Edge 1000 zeigen (andere Garmin Geräte verhalten sich sehr ähnlich).
Was braucht Ihr: Den Empfänger, das dazu passende USB Kabel, Euren PC / Mac und natürlich Internet, für den PowerTraxx Zugang (als registrierter Benutzer).

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 Leistungsreserve Krafttraining im Radsport

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Der Autor des heutigen Blogbeitrags ist Stephan Loew, zweifacher RAAM-4er-Team und 5-facher Ironman-Hawaii-Finisher, “Brand-Speaker” Rennrad bei Fa. Ghost-Bikes. Mit seiner Fa. lifestyle analysiert er die Leistungsdaten seiner Kunden anhand von Stufentests, stimmt mit ihnen die möglichen Saisonziele ab und entwickelt darauf aufbauend maßgeschneiderte Trainingspläne für Lauf- und Radsport sowie Triathlon.

Wir bedanken uns bei Stephan und hoffen, dass Ihr diese Tipps aus dem “Profilager” für Eure persönlichen Ziele nutzen könnt.

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Hier sein Beitrag:

Die Kraft ist eine Basisfähigkeit für jede sportliche Leistung. Wer im Spitzensport vorne dabei sein will, muss ein systematisches Krafttraining betreiben. Deshalb gehört bei vielen Sportarten das Üben mit Gewichten schon lange zum festen Bestandteil des Trainings. Quer durch alle Sportarten wird mit einem gezielten Kräftigen der Muskeln die Wettkampfleistung gesteigert. Dagegen wird in Ausdauersportarten wie dem Radsport und Triathlon das Training im Kraftraum oft skeptisch betrachtet.

Es wird meist nur mit dem Sportgerät Fahrrad trainiert, um die radsportspezifische Leistung zu steigern. Der Wert eines Krafttrainings wird bislang unterschätzt. Damit wird die Chance vertan, das individuelle Leistungsmaximum auszuschöpfen.
Mit der Kraft kommt die Geschwindigkeit
Die Rechnung für Radsportler scheint einfach: Mehr Kraft auf den Pedalen bei gleich bleibender Kadenz bedeutet mehr Leistung. Und mehr Leistung bedeutet mehr Geschwindigkeit – das große Ziel jedes ambitionierten Radsportlers. Eine hohe maximale Geschwindigkeit ist besonders in rennentscheidenden Situationen wie dem Zielsprint von Bedeutung.
Je schneller und je mehr Kraft hier ein Fahrer auf die Pedale bringt, desto größer sind seine Siegeschancen. Ein hohes Kraftniveau ist ebenfalls von Bedeutung, um am Berg erfolgreiche Attacken zu fahren oder Angriffe von Gegnern zu parieren. Hierbei müssen die Fahrer Leistungen von z.T. Über 1.000 Watt erbringen. Je mehr sich die zu erbringende Leistung dem individuellen Kraftmaximum nähert, desto größer ist die Bedeutung der Maximalkraft. Die höchsten Leistungen sind beim Radsport. Die zu erwarteten Anpassungen hinsichtlich einer verbesserten Ermüdungswiderstandsfähigkeit werden bereits durch die Form des Intervalltrainings auf dem Fahrrad angesprochen.
Von einem speziellen Kraftausdauertraining sind keine weiteren Effekte für Radsportler zu erwarten, da die Anpassungseffekte primär auf der Ebene der Energiebereitstellung liegen und weniger die Kraftkomponente betreffen. (mehr …)

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 Wegpunkte in PowerTraxx

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Diesmal wollen wir Euch vorstellen, warum wir “POIS”, “points of interest” oder auch “Wegpunkte” in PowerTraxx integriert haben.

Die typischen grafischen Aufbereitungen einer Tour zerfallen üblicherweise in die beiden Teile Karte und Höhendiagramm, unabhängig in welcher Sportart Ihr unterwegs seid. Beides lässt sich aber nicht so ohne weiteres zueinander in Bezug setzen: Wo finde ich den Gipfel des Höhendiagramms in der Karte wieder? Wo haben wir uns im Höhendiagramm befunden, als wir die Ortschaft “Petra” durchquert haben (das Zentrum mallorquinischen Mandelkuchens für Radsportler) ? Und durch welche Ortschaften sind wir überhaupt gefahren, bei unserer Tour – es ging ja alles so schnell ;-)
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Um die Orientierung zu verbessern lassen sich in der Kartenansicht von PowerTraxx Wegpunkte per Mausklick generieren (mit rechter Maustaste erzeugen, ggfs. noch verschieben) – PowerTraxx schlägt basierend auf der Karteninformation einen Namen vor, der auf Wunsch geändert werden kann, speichern, fertig. Nach einem Neuladen der Seite erscheint ohne weiteres Zutun der Wegpunkt immer dann in der Karte bzw. Höhendiagramm, wenn eine Tour daran vorbeiführt (die Empfindlichkeit dieser Erkennung ist einstellbar). Andere Wegpunkte erscheinen nicht, um die Karte übersichtlich zu halten. Dies sieht bei aktivierter Wegpunktanzeige dann so aus:
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Eine weitere Zusatzfunktion haben wir dem Wegpunkt mitgegeben: Er kann seinen Namen an Tracks abgeben. Normalerweise werden hochgeladene Tracks nach nächstliegenden Ortschaften benannt. Liegt jedoch ein Wegpunkt in der Nähe des Startpunktes, erhält der Track diesen Namen. Dasselbe gilt, wenn sich ein Wegpunkt am Trackende befindet (nur bei Einwegstrecken), oder einen Gipfel markiert, der sich im mittleren Drittel der Strecke befindet.
Damit erhaltet Ihr über den Einsatz von Wegpunkten eine Kontrolle über die Namensgebung der Tracks. Eure Trainingsstrecken, die von zu Hause wegführen, werden also immer den Namen dieses Wegpunktes im ersten Teil (des Doppelnamens) führen – dies ergibt eine übersichtliche Darstellung Eurer Aktivitäten im Explorer (in diesem Fall erscheint der Name des Trainingslagers   “Championstraining” im Namen jeder Tour):
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Zusätzlich werden Karte und Höhendiagramm mit wertvollen Informationen ergänzt, die die Orientierung wesentlich erleichtern. Ein Überblick über Wegpunkte erhaltet Ihr im Wegpunkteditor. Hier können Namen geändert oder POIs ganz gelöscht werden. Die Koordinaten können eingesehen und mit  Copy und Paste auch an Google Maps übergeben werden.
Als letzte wichtige Eigenschaft kann die “Home-Eigenschaft” eines Wegpunktes gesetzt werden: Diese führt dazu, dass die Details der Anfahrt / Zielankunft in einem Radius von 1 km ausgeblendet werden, falls Ihr Euren Track im Routenbereich einmal veröffentlichen wollt (Funktion in Vorbereitung): Es muss ja nicht jeder wissen, wo Ihr wohnt.
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 Herzfrequenzverteilung

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Eine typische Herzfrequenzverteilung in PowerTraxx  (die Bereiche orientieren sich an der maximalen Herzfrequenz):

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Eine Besonderheit ist die mit dieser Verteilung verbundene Tabelle: Für jeden Bereich werden auch HF-Mittelwert, Leistungsdaten, Geschwindigkeit sowie zurückgelegte Entfernung angezeigt:

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Dass in diesem Beispiel (aus dem Skilanglauf) niedriger Puls und hohe Geschwindigkeit gemeinsam auftreten hat einen einfachen Grund: Abfahrten, in denen man den Ski laufen lässt und sich dabei erholt. Dass im Bereich der Maximalpulszahl die Leistung wieder leicht zurückgeht hängt damit zusammen, dass der Puls der Belastung “hinterherläuft” – während die Muskulatur übersäuert und die Leistung schon nachlässt, ist der Puls noch im Anstieg, um mit letzten Reserven auszugleichen.

Bereits in Vorbereitung: Beim Radsportler wird zukünftig auch die Entfaltung (zurückgelegte Distanz pro Kurbelumdrehung), und beim Läufer die Schrittweite für jeden Bereich berechnet und mit angezeigt. Wenn man diese Werte über die Saison verfolgt, wird man einen Anstieg beobachten: Mit steigendem Trainingsumfang vergrößern sich diese beiden Parameter, bei niedrigerem Puls. Daraus kann man sehr genau seinen Leistungsstand ablesen, viel genauer, als ein subjektiver Eindruck oder ein Gesamtdurchschnitt (Geschwindigkeit oder Leistung) es wiedergeben. Idealerweise gekoppelt mit der Segmentanalyse, die wir in einem weiteren Thema unseres Blogs vorstellen werden.

Natürlich kann man auch bis zum nächsten Rennen warten, um seinen Trainingsstand auszuloten: Der Grund für die Auswertung seiner Trainingsdaten besteht aber doch genau darin, seine Form bereits lange im Voraus zu kennen, bevor (!) es ernst wird, um rechtzeitig reagieren zu können – wobei “ernst” hier natürlich für jeden etwas anderes bedeutet: Für den einen ist es ein Lizenzrennen, für den anderen der Ötztaler Marathon, die Wochenendrunde im Freundeskreis oder einfach nur ein persönliches Ziel, das man sich gesetzt hat ohne irgend jemandem etwas beweisen zu müssen: Allein seinen “Motor” besser zu verstehen ist Grund genug, sich seine HF-Daten einmal näher zu betrachten.

 

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 Passend zur Jahreszeit

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. . . haben wir Auswertungsbeispiele zu den Sportarten Ski Alpin und Ski Nordisch mit eingebaut.

 

Das Skigebiet “in Kilometermarkern”: Wann waren wir in welchem Tal?

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PowerTraxx schneidet die Liftfahrten weg: Nur die Zeit auf der Piste zählt – welche Abfahrt war die schnellste? Welchen Anteil des Tages habe ich auf der Piste verbracht, und wieviele Kilometer wurden dabei zurückgelegt?

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Unserer Segmente helfen ambitionierten Skilangläufern ihre Wachstechnik zu verfeinern: Wie Ski schnell ist der Ski in Abfahrten, was bringt das in den Steigungen?

Der Vergleich unterschiedlicher gewachster Ski bzw. die Einflüsse von Schneeverhältnissen lässt sich mit PowerTraxx Segmenten sehr schnell nachvollziehen und damit verstehen. Die Segmente hierzu anzulegen ist eine einfache Sache: Mit der Maus markiert man den gewünschten Bereich im Höhendiagramm und speichert diesen ab – fertig. Ab sofort stehen für alle Trainingseinheiten die Kennzahlen (Zeit, Länge, Anstieg, Geschwindigkeit, Leistung usw.) für dieses Segment zur Verfügung, auch für die Trainingseinheiten, die schon früher stattgefunden haben – PowerTraxx ermöglicht damit eine Segment-basierte Auswertung seines Trainings auch im Nachhinein.

 

 

 

 

 

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